Salzamt
Ruprechtsplatz 1, 1010 Wien
https://salzamt-wien.at/
+43 1 533 53 32
Täglich von 17 - 01 Uhr
Stand: Juni 2026
Preis: €€€€€
Plätze im Freien: ja
In diesem Salzamt gibt es nichts worüber man sich beschweren könnte. Es ist ein schlauchartiger Raum, der ein bisschen an einen Waggon erinnert und auch die Deko ist ein bisschen wie in einem Zug. Sehr zurückhaltend - weiße Tischdecken und kein Schnickschnack. Wenn es so gutes Essen im Zug gäbe, würden sicher mehr Personen Zug fahren.
Auf der Karte finden sich die Klassiker der Wiener und der Bistroküche. Die Bestandteile dieser Klassiker sind hausgemacht und das macht es gleich nochmal besser. Wenn die Mayonnaise, die Pommes und der Kartoffelsalat hausgemacht sind, frohlockt mein Herz. Unsere Wahl viel auf Beef Tatar, eine wunderbar würzig und g'schmackig abgestimmte Sache begleitet von einem goldgelben knusprigen Toast und die Pommes. Ich bin kein großer Mayonnaise Fan, aber diese hier schmeckt, ja, leicht und dezent mayonnaisig. Mein gebratener Chicoree im Hauptgang war nur leicht bitter und hatte mit dem Brie, den Haselnüssen und den Tomaten die perfekten Begleiter für cremig, knusprig und bisschen säuerlich. Und wenn die neuen Kartoffeln, die es dazu gab auch noch schön angebraten sind, bin ich sowieso im Himmel. Mein Mann hatte Heilbutt auf Blattspinat mit Crevetten. Auch bei diesem Gericht war die Zusammenstellung sehr stimmig.
Die Preise für die offenen Weine haben mich positiv überrascht, weil sie endlich wieder mal unter 7€ für ein Glas liegen.
Der Barbereich lädt dazu ein, beim "Aussteigen" noch einen kleinen Zwischenhalt für ein Stehachterl einzuplanen.
Laue Sommernächte sind im Außenbereich noch eine Spur lauer, weil Du direkt bei der Ruprechtskirche sitzt und das ist einer der schönsten Plätze für einen Gastgarten.
Wie gesagt - gibt nix zu meckern in diesem Salzamt.